FAQ

Was macht ein Tierheilpraktiker?

Der ausgebildete Tierheilpraktiker kümmert sich auf naturheilkundlicher Basis um akut oder chronisch erkrankte Tiere.

Er geht Verhaltensauffälligkeiten auf den Grund und therapiert diese mit alternativen Behandlungsmethoden wie z.B. Phytotherapie, Akupunktur oder Mykotherapie, so dass kranke Tiere ihre körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung mobilisieren.

Auch alternative Tiermedizin wie z.B. Aromatherapie, Entgiftung, Darmsanierung, Enzymtherapie, Blutegelbehandlung oder Inhalationstherapie kommen zur Anwendung.

 

 

 

Wo ist ein Tierheilpraktiker tätig?

Tierheilpraktiker arbeiten selbstständig in der eigenen Praxis, die mobil, stationär oder eine Kombination von beidem sein kann.

So ist es dem Tierheilpraktiker möglich, Patienten in den eigenen Räumen zu empfangen oder als mobile Fahrpraxis in Hamburg in den vertrauten vier Wänden oder im Stall zu behandeln.

 

 

 

Welche Aufgaben hat ein Tierheilpraktiker?

Die Aufgaben und Tätigkeiten sind vielfältig. Der Tierheilpraktiker untersucht Klein- sowie Großtiere und betrachtet dabei die Vorgeschichte und den aktuellen Gesundheitszustand.

Klassische Naturheilverfahren am Tier, wie Homöopathie oder Akupunktur, werden zur Behandlung eingesetzt. Außerdem erfolgt die Beratung zu Themen wie Ernährung und Tierhaltung. Weiterhin werden Wunden versorgt, ggf. Blut entnommen, Kot- und Urinproben untersucht und Injektionen verabreicht sowie Therapie- und Fütterungspläne erstellt.

 

 

 

Wie erstellen Tierheilpraktiker einen Therapieplan?

Vor Ort oder in der eigenen Praxis werden die Patienten gründlich untersucht, bevor eine eigene Diagnose gestellt wird, falls dies nicht bereits vom Tierarzt erfolgt ist. Hierbei wird das Tier gründlich untersucht, in seinem Verhalten beobachtet und auch sein Äußeres genau betrachtet. Mit dem Tierhalter wird ein Anamnesegespräch geführt, bei dem sich der Tierheilpraktiker ein Bild vom Umfeld des Tiers machen kann.

Auf dieser Grundlage wird ein individueller Therapieplan erstellt und mit dem Tierhalter besprochen, etwa was die Dosierung verordneter Medikamente betrifft.

 

 

 

 

Arbeitet der Tierheilpraktiker mit Personen aus anderen Berufszweigen zusammen?

Bei Aufgaben, die in den veterinärmedizinischen Bereich fallen, arbeitet der Tierheilpraktiker im besten Fall in Begleittherapie mit dem Tierarzt zusammen.

In lebensbedrohlichen Fällen kann ein erkranktes Tier ein verschreibungspflichtiges Medikament benötigen, welches nur der Tierarzt verabreichen darf. Ein guter Tierheilpraktiker kennt seine Grenzen und verweist daher in bestimmten Fällen auf einen Tierarzt, um eine schulmedizinisch notwendige Behandlung in die Wege zu leiten.

 

 

 

 

Kann die Beratung/Behandlung auch telefonisch erfolgen?

Ohne eine persönliche Vorstellung von Patient und Besitzer sowie einer ausführlichen Untersuchung und Anamnese kann weder eine Behandlung noch eine Beratung erfolgen.

In der Tierheilpraxis Claussen wird keine ferndiagnostische Behandlung angeboten.

 

 

 

 

 

Rund um die Nadel – Akupunktur-FAQ

 

 

Tut Akupunktur weh?

Nein – der Patient spürt höchstens einen kleinen Stich, ohne wirklich Schmerzen zu haben.

Nur Alarmpunkte, stark gestörte und sensible Punkte können empfindlicher sein.

Dies wird in der voran gegangenen Untersuchung eingehend geprüft und derartige Punkte mit äußerster Vorsicht gestochen.

 

 

 

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Nadeln verweilen 10 bis 30 Minuten in den Akupunkturpunkten.

 

 

 

Wie groß sind die Nadeln?

Akupunkturnadeln gibt es in verschiedenen Größen und alle sind sehr dünn.

An den Beinen oder im Kopfbereich werden kurze Nadeln benutzt während tieferliegende Punkte mit längeren Nadeln behandelt werden.

 

 

 

Können Akupunkturpunkte auch anders als mit Nadeln stimuliert werden?

Ja, durch Reiben, Drücken und Zwicken kann es ebenfalls zu einer Stimulation kommen.

Hierbei spricht man von Akupressur.

 

 

 

Soll ich bei der Behandlung meines Tieres dabei sein, wenn ich Angst vor Nadeln habe?

In erster Linie sollen sich Patient und Besitzer gleichermaßen wohlfühlen.

 

Der Besitzer kann seinem Haustier Sicherheit, aber auch Unsicherheit vermitteln. Letzteres wäre für eine Akupunkturbehandlung kontraproduktiv. Daher ist eine Anwesenheit des Besitzers in so einem speziellen Fall während der Behandlung nicht notwendig.

 

 

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Es kann nur sehr leichte Nebenwirkungen geben, und an der Einstichstelle zu leichten Blutungen kommen.

Manchmal entstehen daraus kleine Blutergüsse. Außerdem schwitzen manche Patienten nach einer Akupunkturbehandlung.

 

 

 

Kann es zur Erstverschlimmerungen von Symptomen kommen, wie bei der Homöopathie?

Das ist selten der Fall, aber möglich – daher wird die erste Behandlung besonders sanft durchgeführt.

In der Regel sind Nebenwirkungen spätestens nach der dritten Behandlung ausgestanden.

 

 

 Ist Akupunktur auch bei Meerschweinchen möglich?

Grundsätzlich ja, allerdings werden bei Kleintieren in der Regel Laser anstelle der Nadeln eingesetzt.

Die Akupunkturpunkte sind zu klein und fein, um sie exakt zu treffen. Daher ist ein spezieller Laser besser geeignet.